
Guter Gott,
das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir stehen an einer Schwelle, die sich dieses Mal besonders groß anfühlt.
Hinter uns liegen Tage voller Unruhe und Nächte, in denen die Sorgen um die Welt schwer wogen.
Wir denken an die Menschen in Kyjiw und überall dort, wo der Krieg den Alltag bestimmt und die Hoffnung raubt.
Schenke ihnen Wärme in der Kälte und das tiefe Wissen, dass sie nicht vergessen sind.
Wir hören die Worte von Reformen und neuem Aufbruch, doch manchmal fühlen wir uns einfach nur müde von all dem Wandel.
Hilf uns, dass wir uns nicht wie ein Spielball der Mächtigen vorkommen, sondern unsere eigene Kraft spüren.
Gib uns den Mut, unsere Stimme zu nutzen und diese Gesellschaft mit Liebe und Verstand mitzugestalten.
Lass uns in der kommenden Zeit die Angst hinter uns lassen und stattdessen an das Gute in uns und unseren Mitmenschen glauben.
Wir bitten dich um Halt für alle, die sich in dieser schnellen Welt einsam oder verloren fühlen.
Segne unsere Wege und lass uns die Zuversicht finden, die über bloße Versprechen hinausgeht.
Wir vertrauen auf deine Führung und die unendliche Gnade Jesu, die uns auch im neuen Jahr begleiten wird.
Amen.
Ein Wort für den Weg
Der Jahreswechsel 2025 auf 2026 ist mehr als nur ein Datum; er ist ein Symbol für einen Neuanfang in schwierigen Zeiten. Gerade wenn die Welt sich schnell dreht und die Politik von großen Veränderungen spricht, ist es wichtig, den eigenen inneren Frieden nicht zu verlieren. Wir haben die Chance, das kommende Jahr nicht nur als Zeit der Arbeit, sondern als Zeit des Zusammenhalts zu gestalten.
Quelle: Gebet und Gedanken inspiriert durch die Neujahrsansprache von Friedrich Merz vom 31.12.2025.



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