
Was kann uns Cicero heute noch sagen? Hier eine fiktive Rede von Cicero im römischen Senat, pardon, im Deutschen Bundestag:
Wie lange noch wollt ihr unsere Geduld missbrauchen? Bis zu welchem Punkt soll eure hemmungslose Wut noch toben? Seht ihr denn nicht, dass eure finsteren Pläne längst offen zutage liegen?
O Zeiten, o Sitten!
Der Bundestag sieht es, das Volk erkennt es, und doch treten diese Zerstörer jeden Tag aufs Neue ans Rednerpult. Sie sitzen mitten unter uns, genießen jeden Schutz, jedes Recht und jede Freiheit unserer Verfassung – und nutzen dieselbe Freiheit einzig dazu, um unsere Republik von innen heraus auszuhöhlen. Sie schwören scheinheilig auf das Volk, doch was sie meinen, ist Spaltung. Sie sprechen von Heimat, doch was sie säen, ist blanker Hass.
Seht euch an, wie sie vorgehen! Sie warten nicht darauf, das Land aufzubauen; sie lauern auf die Not, sie gieren nach Verzweiflung. Wo Menschen hadern, gießen sie Gift in die Wunden. Sie machen Ängste zu ihrem Geschäftsmodell und verkaufen Empörung als Wahrheit. Unter dem Deckmantel bürgerlicher Worte fordern sie die Vertreibung von Nachbarn, Freunden und Arbeitskollegen – Menschen, die unser Land mit ihren Händen tragen. Sie nennen es zynisch »Remigration«, doch in Wahrheit ist es der gezielte Bruch mit der Würde des Menschen. Wer nach Herkunft und Aussehen aussortieren will, greift nicht das Gesetz an, er greift das Herz unseres Zusammenlebens an!
Wie blind wollen wir noch sein? Sie verhöhnen unsere Gerichte, sie erklären unseren Staat für wertlos und kaputt, während sie gleichzeitig fremden Gewaltherrschern den Hof machen und deren Lügen weitertragen. Sie wollen keine Lösungen. Sie wollen das Chaos, weil sie hoffen, auf den Trümmern unserer Freiheit ihre eigene Willkür zu errichten.
Darum rufe ich euch zu, Bürgerinnen und Bürger: Wacht endlich auf!
Die Demokratie ist kein Geschenk, das von selbst für immer bleibt. Sie lebt vom Mut derer, die aufstehen, wenn die Feinde der Freiheit laut werden. Lasst euch das Land nicht von jenen entreißen, die nichts erschaffen, sondern nur niederbrennen können. Schützt unsere Verfassung, verteidigt das Recht jedes Einzelnen, widersprecht der Hetze am Küchentisch, auf den Straßen und in den Parlamenten!
Jetzt ist die Stunde, Haltung zu zeigen. Nicht mit Zögern, nicht mit feiger Bequemlichkeit, sondern mit der unerschütterlichen Entschlossenheit freier Menschen. Tretet den Zerstörern entgegen und rettet die Republik!



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