
31 Grad.
Der Asphalt flimmert,
der Schweiß läuft leise
den Rücken hinab.
In der U-Bahn
klebt Haut an Haut,
ein Lächeln wird zur Zumutung.
Und doch –
man freut sich.
Über die Wärme,
über das Licht,
über den Sommer,
der endlich da ist.
Doch kaum denkt jemand „schön“,
denkt der Nächste schon:
„Wann wird es endlich wieder kühler?“
Wenn der Regen kommt,
wird man sich erinnern –
an Hitze, Helligkeit, offene Fenster,
an das Leben,
das lauter war im Sonnenschein.
Menschen eben.
Zwischen Sehnsucht und Widerspruch.



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