Die zwei Sonnen des Tages


Ein Lächeln tanzt am Horizont,
der Morgen flüstert Versprechen.
.
Die Luft, sie riecht nach Unberührtem,
ein leeres Notenblatt vor uns,
bereit für Melodien, die noch nicht klingen.
Jede Faser atmet Möglichkeit,
ein unbeschriebener Kreis.
Doch mittags wird die Leichtigkeit zur Last,
die Feder sinkt, der Schatten wird lang.
.
Der Wind dreht sich, trägt müde Gedanken,
der Pfad wird steinig, der Blick verliert Schärfe.
Die Energie, ein schwindendes Echo,
wie eine Batterie, die sich leert.
Dann hält die Stille Einkehr,
ein Atemholen im Getriebe der Zeit.
.
Ein Schluck aus dem Brunnen der Ruhe,
und siehe da: Der Abend dämmert nicht,
er leuchtet neu.
Ein zweiter Sonnenaufgang im Verborgenen,
die Türen erneut weit aufgestoßen,
nicht zum Ziel, sondern zum Jetzt.
Der Tag, er schenkt sich doppelt,
ein unendlicher Anfang.


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