
Barmherziger Gott,
Du siehst die Menschen, die im Krankenhaus liegen,
die Schmerzen haben, die warten, hoffen, bangen.
Du siehst auch jene, die zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen
mit Krankheit kämpfen – körperlich, seelisch, still und verborgen.
Sei Du ihnen nahe.
Schenke Trost, wo Angst herrscht.
Schenke Ruhe, wo Unruhe das Herz bedrängt.
Schenke Kraft, wo Erschöpfung übermächtig scheint.
Schenke Zuversicht, wo alles aussichtslos erscheint.
Segne die Hände der Ärztinnen, Pfleger und Therapeuten.
Gib ihnen Weisheit, Geduld und Mitgefühl.
Lass sie mehr als nur Symptome sehen –
sondern den Menschen, den Du liebst.
Herr, manchmal verstehen wir das Leid nicht.
Aber wir vertrauen darauf, dass Du mitten im Leid gegenwärtig bist.
Dass Du unsere Tränen sammelst, unsere Wunden kennst
und uns niemals allein lässt.
Heile, was heil werden kann.
Tröste, wo Heilung nicht mehr möglich ist.
Und schenke Frieden – in den Herzen und über alle Grenzen hinaus.
Amen.



Kommentar verfassen