
Pariser Triumphgesang in Münchens Arena
München. Allianz Arena.
Flutlicht brennt auf grünem Feld.
Ein Finale, das Geschichte versprach.
Paris Saint-Germain, von Beginn an.
Eine Welle, kraftvoll, unaufhaltsam.
Nicht nur ein Spiel, eine Demonstration.
Zwölfte Minute: Hakimi. Eins zu Null.
Ein früher Stich ins Herz von Inter Mailand.
Die Stille auf der einen Seite, der beginnende Jubel auf der anderen.
Nur acht Minuten später, Doué. Zwei zu Null.
Die Pariser Maschine rollt, präzise, überlegen.
Dominanz, in Tore verwandelt.
Halbzeit.
Inter Mailand, suchend, vielleicht verloren im Pariser Wirbelwind.
Die zweite Hälfte, ein Abbild der ersten.
Unerbittlich PSG.
Doué wieder, eiskalt zum Drei zu Null. Die Entscheidung in der Luft.
Kwarazchelia tanzt durch die Abwehr. Vier zu Null. Ein Kunstwerk.
Und kurz vor dem Abpfiff, Mayulu. Fünf zu Null.
Ein Statement. Ein gewaltiges Ausrufezeichen.
Die Königsklasse hat neue Herrscher.
Der erste Champions-League-Titel für Paris. Endlich.
In München geholt, unter bayerischem Himmel.
Die Kommentare: „Klassenunterschied“, „Fußball von einem anderen Stern“.
Worte, die versuchen, das Gesehene zu fassen.
Ein Abend, deutlich, unvergesslich.
Fünf Tore wie Meißelschläge in die Annalen des Fußballs.
Paris feiert. Die Stadt des Lichts, nun auch die Stadt der Champions.
Ist die Schriftgröße jetzt wieder normal?
Quelle ZEIT ONLINE



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