
Der ukrainische Präsident Selenskyj schlägt in Saudi-Arabien einen Gefangenenaustausch und die Rückgabe der verschleppten ukrainischen Kinder vor – noble Gesten, die Vertrauen schaffen könnten. Doch Russland? Fehlanzeige. Stattdessen sitzen die USA mit der Ukraine zusammen und diskutieren, was Kyjiw zu bieten hat, während Moskau weiterhin auf seinen Maximalforderungen beharrt.
Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass die USA offenbar mit sich selbst über Zugeständnisse verhandeln, während Russland unbeeindruckt zuschaut und abwartet. Eine Art diplomatische Selbsthilfegruppe unter Anleitung von Außenminister Marco Rubio und Sicherheitsberater Mike Waltz.
Und während Donald Trump weiter träumt, dass Zugeständnisse aus Kyjiw den Frieden bringen könnten, bleibt eine bittere Realität: Mit Russland wird es keinen Frieden geben. Nicht jetzt, nicht morgen, vielleicht nie. Willkommen in der neuen geopolitischen Realsatire – die Leidtragenden sind, wie immer, diejenigen, um deren Zukunft angeblich verhandelt wird.



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