
Friedensstifter Trump: Wie man den Krieg beendet, indem man das Opfer entwaffnet
Es ist vollbracht! Donald Trump, bekannt für sein feines Gespür und seine historisch stets klugen Entscheidungen, hat eine neue Definition des Wortes „Frieden“ geliefert. Warum Frieden aufwändig und mühselig am Verhandlungstisch schaffen, wenn man ihn doch viel einfacher bekommt, indem man einfach den Angegriffenen sämtliche Verteidigungsmöglichkeiten nimmt? Genialer Schachzug!
Ganz nach dem Motto: „Weniger Satelliten, weniger Ärger“ hat Trump kurzerhand beschlossen, der Ukraine den Zugriff auf wichtige satellitengestützte Daten zu entziehen. So kann die Ukraine endlich nicht mehr lästig die russischen Kampfbomber orten, die ihr Land zerstören. Warum sollte sich ein Opfer schließlich verteidigen dürfen? Das ist ja fast unfair – zumindest aus Sicht des Täters. Putin jedenfalls dürfte entzückt sein, denn selten war es für Russland so unkompliziert, wehrlose Städte zu bombardieren.
Inzwischen steigert Russland fleißig seine Angriffe und bedankt sich herzlich bei seinem neuen amerikanischen „Friedensfreund“. Man munkelt, Putin könnte Trump sogar für den Friedensnobelpreis nominieren. Denn wer könnte ihn mehr verdienen, als der Mann, der einen Krieg beendet, indem er das Opfer zur bedingungslosen Kapitulation zwingt?
Vielleicht hat Trump auch gar nicht absichtlich gehandelt. Eventuell ist er nur so stark von russischer „Freundschaft“ beeinflusst und unterwandert, dass er gar nicht anders konnte. Vielleicht haben wir es mit dem größten trojanischen Pferd der Geschichte zu tun, das sich geschickt als US-Präsident getarnt hat und nun die gesamte Supermacht elegant und geräuschlos dem Kreml übergeben hat.
Herzlichen Glückwunsch, Donald Trump, zu dieser ganz besonderen Art der Friedensstiftung. Die Welt ist wirklich beeindruckt.



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