
Der Angstmache-Kanzler: Olaf Scholz’ doppeltes Spiel mit Krieg und Frieden
Olaf Scholz ist in vielerlei Hinsicht ein Kanzler der Widersprüche: In Deutschland inszeniert er sich als besonnener Staatsmann, ein „Friedenskanzler“, der sich gegen den offenen Krieg positioniert, während er sich in der Ukraine als verlässlicher Kriegsverbündeter darstellt. Diese Doppelstrategie scheint nicht nur politisch riskant, sondern auch moralisch fragwürdig zu sein.
Ein Wahlkampf auf dem Rücken der Ukraine
Die jüngste Reise von Olaf Scholz in die Ukraine steht exemplarisch für seine doppelte Agenda. Dort ließ er sich in einem Krankenhaus fotografieren, wie er symbolisch einem schwer verletzten ukrainischen Soldaten Trost spendete. Doch diese Bilder, die in Deutschland verbreitet werden, sind mehr als nur politische Kommunikation – sie sind Wahlkampf. Sie suggerieren eine Solidarität, die faktisch kaum gegeben ist. Nachweislich liegt Deutschland in der Unterstützung der Ukraine, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, weit hinter anderen europäischen Staaten – und weit hinter Deutschlands Möglichkeiten.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat diesen Schein schon länger durchschaut. Die vermeintlich großzügigen Unterstützungsmaßnahmen, die Scholz in Kiew ankündigte, entpuppten sich schnell als Recycling alter Versprechen. Neue Gelder oder zusätzliche Waffen? Fehlanzeige. Stattdessen wurde die Umsetzung längst geplanter Lieferungen als Erfolg verkauft.
Die Angst als Wahlkampfwaffe
Eine zentrale Rolle in Scholz’ Strategie spielt die Angst – insbesondere die Angst vor Russland und dessen nuklearen Drohungen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs schürt Scholz diese Ängste gezielt, um sich dann selbst als rationalen Problemlöser zu inszenieren. Doch diese Strategie ist nicht neu. Bereits Gerhard Schröder setzte 2002 auf die deutsche Friedenssehnsucht, um seine Koalition über die Ziellinie zu retten. Scholz scheint dieses Modell zu adaptieren, nur in einer gefährlicheren internationalen Lage.
Seine Inszenierung als Friedenswächter in Deutschland und als loyaler Unterstützer der Ukraine international steht jedoch auf wackeligen Beinen. Die vermeintlichen diplomatischen Erfolge, wie die angebliche Eindämmung russischer Atomdrohungen durch China, sind kaum nachweisbar. Stattdessen bleibt die Botschaft an die Wähler: Scholz schützt euch vor einer Eskalation – auch wenn es dafür keinen belastbaren Beleg gibt.
Das wahre Ziel: Machterhalt
Es wird immer offensichtlicher, dass Scholz’ Ziel weniger die Unterstützung der Ukraine als vielmehr der eigene Machterhalt ist. Seine Beliebtheitswerte sind im Keller, die SPD droht bei den kommenden Wahlen massiv zu verlieren. Die Doppelrolle, die er spielt, soll ihm eine breite Wählerschaft sichern – Pazifisten und Befürworter einer starken militärischen Unterstützung gleichermaßen. Doch diese Strategie birgt erhebliche Risiken. Während er in Deutschland für seinen angeblich besonnenen Kurs gelobt werden möchte, wächst in der Ukraine das Misstrauen.
Ein riskantes Spiel
Die Geschichte zeigt, dass Doppelstrategien in der Politik kurzfristige Erfolge bringen können, langfristig aber zu Vertrauensverlust führen. Für Olaf Scholz könnte das politische Manöver nicht nur seine eigene Glaubwürdigkeit, sondern auch Deutschlands internationale Reputation beschädigen. Selenskyj und andere Partner haben längst erkannt, dass hinter der Fassade des „Friedenskanzlers“ ein Kanzler steht, der sein politisches Überleben auf Kosten anderer zu sichern versucht.
Olaf Scholz inszeniert sich als Kanzler, der zwischen Pazifismus und Militarismus balanciert. Doch diese Doppelrolle scheint weniger durch Staatskunst als durch Kalkül motiviert zu sein. Die Angst der Wähler wird instrumentalisiert, während reale Solidarität mit der Ukraine oftmals auf der Strecke bleibt. Deutschlands Zukunft sollte jedoch von Mut und Ehrlichkeit geprägt sein – nicht von einem doppelten Spiel, welches nicht vereint, sondern spaltet.
Quelle und mehr Infos: Focus



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