
Heute Mittag will der noch amtierende deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz eine Regierungserklärung abgeben. Es wird erwartet, dass er damit eigentlich den Wahlkampf einleitet.
Gestern hörte man schon seinen Parteikollegen Mützenich im Heute-Journal. Der war auch guter Dinge und total optimistisch, dass es einen anderen Olaf Scholz geben könnte.
Allerdings scheint das nicht so realistisch. Deutschland hat nun drei Jahre lang einen Herrn Scholz kennengelernt, der stets zögert und zaudert und das, was ein Bundeskanzler kann, nicht kann, nämlich dem einfachen Volk die Dinge erklären, die seine Exzellenz gerade beabsichtigt zu tun.
Das deutsche Volk, der Souverän, wie Mützenich es gestern nannte, müsste also schon eine große Amnesie haben, um bei Neuwahlen im Februar all diese Dinge der letzten drei Jahre komplett vergessen zu haben.
Aber man wird ja noch hoffen dürfen, so sieht das wohl Herr Scholz. Trotz der objektiven Dinge, die gegen ihn sprechen, scheint er von sich selbst ja immer recht viel zu halten. Einen Fan hat er so zumindest schon, sich selbst.



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