Ohne Worte

Der international gesuchte Kriegsverbrecher begeht weiter seine Kriegsverbrechen. Die Welt schaut zu. Man habe das ja nicht gewusst. Sonst hätte man doch geholfen. Hätte hätte. Viel stärker. Aber so. Davon habe doch keiner Ahnung gehabt. Man habe ja keine Möglichkeiten gehabt. Man habe ihn ja nicht provozieren wollen, den, der alle provoziert. Man habe nicht eskalieren wollen, obwohl er eskaliert: Tagtäglich, stündlich, minütlich. Jede einzelne Minute.

Und wenn der Kriegsverbrecher dann gegen uns eskaliert, dann hoffen wir, dass uns alle helfen. Nicht so wenig, wie wir geholfen haben. Sondern ganz viel. So richtig. Weil wir es sind. Ja, da muss dann doch die Welt helfen. Muss doch. Oder.

Und bis dahin stellen wir ein paar Kerzen auf. Weil wir so solidarisch sind. Weil wir ja so helfen wollen. Und hoffen insgeheim, dass für uns dann nicht auch nur ein paar Kerzen aufgestellt werden.


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