
Man sagt ja so allerlei Dinge, beispielsweise auch dies hier (falls Sie das noch nie gehört haben, wundern Sie sich nicht, aber jetzt haben Sie es gehört):
„Je früher der Morgen, desto kleiner die Sorgen.“ Schön und gut, aber mal ehrlich – wer ist so früh morgens schon fit genug, um sich um irgendwas Sorgen zu machen? Die Augen sind noch halb zu, der Kaffee schmeckt nach Verzweiflung und die einzigen klaren Gedanken drehen sich um die Frage: „Warum bin ich eigentlich so früh auf?“
Die Wahrheit ist: Morgens, wenn der Wecker noch wie ein persönlicher Feind klingt, ist das Gehirn im Ruhemodus. Zu müde, um sich über die Steuererklärung, den verpassten Zahnarzttermin oder den Weltuntergang Gedanken zu machen. Die Müdigkeit ist der beste Schutzschild gegen die Sorgen des Alltags.
Also, der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fangen, aber der Morgenmuffel lebt entspannter. Wer braucht schon Sorgen, wenn man einfach zu müde ist, sie zu bemerken?



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