Der ominöse Absturz bei Belgorod

Vor zwei Tagen stürzte ein russisches Flugzeug bei Belgorod ab, einem Ort, der nahe an der ukrainischen Grenze liegt.

Russland legt der Ukraine zur Last, angeblich das Flugzeug abgeschossen zu haben. Und mit diesem Flugzeug seien angeblich 65 ukrainische Gefangene transportiert worden.

An Bord seien 74 Personen gewesen, sechs Crewmitglieder und drei Wachleute.

Die Sache ist die, dass Videos auf X keine Leichen zeigen. Diese müssten aber überall herumliegen. In der Leichenhalle von Belgorod wurden fünf Leichen eingeliefert. Es müssten aber 74 sein. Wo sind also die behaupteten Leichen?

Und dann ist noch die Frage, warum angebliche 65 ukrainische Gefangene mit nur drei Wachleuten transportiert worden sein sollen, also mit viel weniger Wachtleuten als gewöhnlich.

Des weiteren ist auch die Frage, weshalb hochrangigen russischen VIPs der Einstieg in das Flugzeug vor dem Abflug verwehrt worden sein soll. War womöglich der Absturz geplant?

Der ukrainische Präsident Selenskyj verlangt eine internationale Untersuchung. Eine solche wird es natürlich mit Russland nicht geben, alles viel zu intransparent in der russischen Diktatur.

Stattdessen hat sich Russland, das muss man sich mal vorstellen, doch tatsächlich an den UN-Sicherheitsrat gewandt und wirft der Ukraine ernsthaft Terrorismus vor. Russland, welches seit zwei Jahren die Ukraine zerstört und komplette ukrainische Städte ausgelöscht hat und 13 Millionen ukrainischer Menschen zu Flüchtlingen gemacht hat. Dreister geht es gar nicht.

Was soll das Ganze also?

Mit derartigen Flugzeugen werden normalerweise russische Raketen an ihren militärischen Einsatzort befördert, welche dann vom russischen Militär auf Ziele in der Ukraine geschossen werden, um dort ihr zerstörerisches Werk zu vollbringen. Es könnte also sein, dass die Ukraine ein solches Flugzeug abgeschossen hat, um zu verhindern, dass Raketen geliefert werden.

Genauso gut kann es sein, dass die russische Luftabwehr versehentlich selbst ihr Flugzeug abgeschossen hat.

So wie es aussieht, ist auf jeden Fall die Behauptung mit den 65 ukrainischen Gefangenen an Bord tendenziell eher ein Fake.

Wozu aber? Vermutlich, um die Menschen in der Ukraine zu demotivieren.

Wo Russland nun aber gerade beim UN-Sicherheitsrat vorstellig war, wäre es ganz sinnvoll, wenn es sich dort selbst den Vorwürfen wegen des russischen Angriffskrieges stellen würde, was Russland natürlich nicht macht. Und in diesem Zusammenhang könnte Russland dann gleich auch seinen Diktator Putin, der ja wegen Kriegsverbrechen mit internationalem Haftbefehl gesucht wird, ausliefern. Also insofern wäre der UN-Sicherheitsrat schon der rechte Ort, aber anders, als Russland sich das vorstellt.

Unter folgendem thread finden Sie auf X eine Analyse auf Plausibilität der Behauptungen hin:


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Kommentare

2 Kommentare zu „Der ominöse Absturz bei Belgorod“

  1. Dreister geht es nicht? Doch – Russlands Dreistigkeit kennt keine Grenzen. So lange keiner dieses Land und seinen Führer stoppt …

  2. Ja, ich fürchte leider auch…

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