
Jetzt, wo ab heute die Lokführer von Mittwoch bis Montag mal wieder streiken, gefühlt etwa das hundertste mal, und wo sie also wieder die Allgemeinheit gewissermassen in Geiselhaft nehmen, um selber bessere Arbeitsbedingungen zu bekommen, die sie allerdings, als sie den Beruf ergriffen hatten, wahrscheinlich durchaus gekannt hatten, also jetzt, wo das alles so ist, könnten sich relativ entspannt auch die Klimakleber der letzten Generation auf die Bahnstrecken kleben, die derzeit nicht befahren sind, ohne die Allgemeinheit allzu sehr zu stressen.
Insofern wäre hier eine Kooperation zwischen Klimaklebern und Lokführern naheliegend und hätte gewisse Synergieeffekte.
Das Streikrecht gerät zwar nicht rechtlich, aber ethisch dort an seine Grenzen, wo massiv die Grenzen anderer Menschen, in diesem Fall die Grenzen der Allgemeinheit, die auf die Infrastruktur der Bahn angewiesen ist, überschritten werden.





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