Der neueste russische Angriff: Ein Weckruf für den Westen. Aber keiner hört den Wecker.

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Morgens klingelt der Wecker, aber wir sind es gewohnt, auf die Snooze-Taste zu drücken. Noch ein bisschen weiter schlafen. Wird schon nicht so schlimm sein.

Was beim Schlafen vielleicht stimmt, ist im Krieg anders. Es ist schlimm und es wird schlimmer. Und es wird auch für die EU und für Deutschland bedrohlich.

Folgendes ist passiert:

Die russische faschistische Diktatur hat heute Nacht und in den frühen Morgenstunden die Ukraine wieder massiv angegriffen. Nach aktuellen Einschätzungen war das wohl der massivste Angriff seit Kriegsbeginn.

Man muss das einmal realistisch sehen: So endet der Krieg nicht.

Er würde dann enden, wenn für jede russische Rakete, die in der Ukraine einschlägt, eine Rakete in Russland einschlagen würde – oder zumindest ein Marschflugkörper oder eine Rakete vom Westen an die Ukraine geliefert werden würde. Dann wären für Russland die Kosten des Krieges wohl zu hoch.

Russland könnte dann zwar natürlich mit der nuklearen Karte drohen, der Westen aber ebenfalls.

Es geht aus westlicher Sicht, wenn dem Westen seine Freiheit und Demokratie tatsächlich wichtig ist, nun darum, wesentlich glaubwürdiger bei der Verteidigung der Ukraine zu werden.

Denn aus russischer Sicht läuft es ganz gut: Die gesamte EU hat es nicht geschafft, die Munition, die sie der Ukraine versprochen hatte, zu liefern, geschweige denn herzustellen. Geliefert wurde gerade mal ein Drittel. So wird das ein langsamer und qualvoller russischer Durchmarsch durch die Ukraine, der auch am Ende der Ukraine sicher nicht stoppen wird, sondern dann weitere Länder, auch Länder der NATO, überrennen wird. Dass man das im Westen so schleppend nur kapiert, ist hinter dem aktuellen Drama das eigentliche Drama.

[…] Die EU hatte im März beschlossen, der Ukraine binnen eines Jahres eine Million Artilleriegeschosse zu liefern. Dabei geht es hauptsächlich um Geschosse des Kalibers 155 Millimeter, dem Nato-Standard für schwere Artillerie. Laut dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell haben die Mitgliedsländer bereits „mehr als 300.000“ Geschosse aus ihren Beständen abgegeben. […]

Quelle ZEIT ONLINE

Hier die aktuellen Meldungen von heute Nacht und heute Früh:


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