
Es scheint, als hätte ich ungewollt die Kräfte des Schicksals herausgefordert. Gestern noch tippte ich in heiterer Laune eine Satire über Schneeelefanten in München, und heute – oh Ironie – versinkt die Stadt im weißen Chaos. Es ist, als hätte Petrus höchstpersönlich meinen Artikel gelesen und beschlossen: „Warum nicht? Elefanten im Schnee klingen doch amüsant!“
Während München unter der Last des unerwarteten Winterwunders ächzt, sitze ich hier, ein modernes Orakel, das die Mächte der Natur mit einem Tastendruck zu lenken scheint. Mein Laptop, einst nur ein Werkzeug der Unterhaltung, ist nun anscheinend zu einem Zauberstab geworden, der Wetterphänomene heraufbeschwört.
In dieser neuen Rolle als Wettergott wider Willen frage ich mich, welche Verantwortung ich nun trage. Sollte ich über ewigen Sonnenschein schreiben, damit München seine Sonnenbrillen hervorkramen kann? Oder über blühende Gärten mitten im Dezember, um dem Winterblues ein Schnippchen zu schlagen?
Mein bescheidener Rat an die Münchner: Haltet die Augen offen für unerwartete Elefanten auf den Straßen und behaltet eure Schneeschuhe griffbereit. Denn wer weiß, was ich als nächstes in die Tasten haue – und welche Kapriolen das Wetter daraufhin schlagen wird. Irgendwelche Themenvorschläge?



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