
Bei seiner Regierungserklärung warnt der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz davor, in Bezug auf Waffenlieferungen an die Ukraine einen angeblichen Überbietungswettbewerb zu starten.
[…] Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat mit Blick auf die Waffenlieferungen an die Ukraine vor einem „öffentlichen Überbietungswettbewerb“ gewarnt. „Markige innenpolitische Statement“ auf offener Bühne schadeten der Geschlossenheit der westlichen Verbündeten, sagte Scholz in einer Regierungserklärung im Bundestag und bekräftigte: „Deutschland wird sich daran nicht beteiligen.“ […]
Quelle ZEIT ONLINE
Olaf Scholz, dessen Waffenlieferungen an die Ukraine vielerorts als zögerlich und zauderlich wahrgenommen wurden, wirkt durch derartige Äußerungen nicht weniger zögerlich und zauderlich.
Man stelle sich die Situation einmal anders vor:
An einem zugefrorenen See sind Kinder ins Eis eingebrochen. Am Rand des Sees kommen viele Menschen zusammen und bringen irgendwelche Gegenstände, um zu helfen und die Kinder aus dem eiskalten Wasser zu holen, in welchem sie bald unterkühlt sterben würden.
Und dann steht dort jemand, der Olaf heißt, und gibt eine laute Erklärung ab: „Jetzt aber mal bitte keinen Überbietungswettbewerb bei den Mitteln zur Rettung der Kinder !“
Gehen wir wieder zurück in unsere gegenwärtige politische Realität: Olaf Scholz ist sicher nicht gefährdet, als jemand wahrgenommen zu werden, der in einem solchen angeblichen Überbietungswettbewerb irgendwie aufgefallen wäre.



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