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The uncertainty of being earnest | Ungewissheit

Ungewiss ist alle Ungewissheit, denn das Wesen der Ungewissheit ist, dass sie ungewiss ist.

Wir werden erst am Ende unseres Lebens rückblickend feststellen können, wie unser Leben war, ob gut oder schlecht oder irgendwie dazwischen. Wahrscheinlich wird es irgendwie dazwischen gewesen sein.

Und vielleicht werden wir auch gar keine Zeit mehr haben, uns darüber Gedanken zu machen. Oder vielleicht in einer anderen Seinsform bei Gott mit einem anderen Blick auf unser Leben. Dann wären wir in Gewissheit bei Gott und gut aufgehoben und würden aus der sicheren Position der Gewissheit zurück auf unser Leben blicken, welches uns ungewiss erschien, als wir in ihm lebten.

Aber diese Ungewissheit, in der wir jeden Augenblick unseres Daseins auf der Erde sind, bietet andererseits auch die Möglichkeit, dass wir unser Leben erleben und gestalten können. Würden wir es nämlich als vorgeplant erleben, wäre es zwar nicht mehr ungewiss, aber unendlich langweilig.

Allerdings ist das Leben glücklicherweise nicht schwarz und weiß, sondern mit vielen Zwischentönen. So gibt es im Leben eine gewisse Planbarkeit, doch immer wieder durchsetzt mit einer Ungewissheit.

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