Was tun bei einem Blackout? Ein paar Tipps zur Vorbereitung.

In der aktuellen ZEIT las ich einen Bericht über die Energieversorgung in Deutschland. Demnach könnte es sein, dass es in Deutschland im Winter, wenn er kalt wird und viel Energie benötigt wird, ab und zu zu einem Blackout kommt, dass also das Stromnetz zusammenbricht. Dies könnte besonders im Süden Deutschlands passieren, weil bestimmte Politiker*innen den Bau von Stromtrassen von Nord nach Süd, also von den großen Windparks im Norden, verlangsamt bzw verhindert haben, weil sie keine Hochspannungsleitungen in der Landschaft herumstehen haben wollten. Sie sind dann auf Erdkabel ausgewichen, aber auch hier ist der Bau bisher nur rudimentär.

Zwei der drei Atomkraftwerke, die für den Süden Deutschlands zuständig sind, sollen zumindest über den Winter hinweg am Netz bleiben.

Sollte es dazu kommen, dass zu wenig Strom vorhanden ist, würden vermutlich verschiedene Regionen in Deutschland jeweils für ein paar Stunden vom Stromnetz abgeklemmt werden, danach kämen andere Regionen dran. Aber wer weiß das so genau.

Was sollte man also tun?

Es ist im Grunde so, wie mit einer Reiseapotheke. Wenn man im Urlaub krank ist, kann man sich natürlich auch zu einer Apotheke schleppen, aber es ist äußerst beschwerlich, weil man Medizin sofort bräuchte. Und so könnte man natürlich auch bei einem Blackout zu Nachbarn und Freunden fahren, aber das ist mühsam, und vielleicht sind diese Nachbarn und Freunde ohnehin schon auf dem Weg zu einem selbst, weil ihnen auch was fehlt.

Was bräuchte man also?

Das Wichtigste ist wohl Wasser. Man sollte einen Wasservorrat anlegen. Entweder in Form von Wasserkästen, oder von irgendwelchen Wasserbehältern, in die man Leitungswasser gibt. Des weiteren sollte man sich überlegen, ob man vielleicht irgendwelche Filter braucht, um Wasser, das in einem Fluss fließt, zu Trinkwasser machen zu können.

Dann bräuchte man etwas, um beispielsweise Wasser erwärmen und abkochen zu können. Einen Campingkocher mit Gas beispielsweise, oder Grillspiritus für den Fonduekocher.

Sollte man zu Hause einen Campingkocher verwenden, sollte man unbedingt lüften, um keine Kohlenmonoxidvergiftung zu bekommen und daran zu sterben. Denn Feuer frisst ja den Sauerstoff auf.

Des weiteren wäre es gut, wenn man nicht nur harte Nudeln zu Hause hätte, die man ja mit Energie erst kochen muss, sondern ein paar Konservendosen, die man notfalls auch so Löffeln könnte, um durch die ersten Tage hindurch zu kommen – und, ganz wichtig, einen Konservenöffner. Wasser ist zwar noch viel wichtiger, als Essen, aber ohne Essen lebt man auch nicht allzu lange.

Des weiteren wäre es gut, den Tank des Autos immer einigermaßen gefüllt zu haben. Denn wenn der Strom ausfällt, funktionieren auch die Pumpen der Tankstelle nicht mehr.

Des weiteren wäre eine aufgeladene Powerbank für das Smartphone sinnvoll, mit den entsprechenden Kabeln natürlich.

Zudem wäre es gut, wenn man ein Radio besitzt, welches unabhängig vom Internet funktioniert. Wer beispielsweise ein Autoradio hat, könnte sich ins Auto setzen, um sich auf den aktuellen Stand der Lage zu bringen.

Und wer nicht mit den Hühnern ins Bett gehen möchte, sollte sich ein paar Kerzen oder Öllampen mit dem entsprechenden Lampenöl organisieren.

4 Gedanken zu “Was tun bei einem Blackout? Ein paar Tipps zur Vorbereitung.

  1. Lass dich nicht ins Bockshorn jagen: es wird keine Stromausfälle geben. Alles Unsinn! Bis jetzt exportieren wir noch jede Menge Strom nach Frankreich. So schlimm kann es also nicht werden mit der Knappheit…

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