EU-Gelder an Putin – und eine Anfrage wegen Leichensäcken

Vorhin musste man im Blog der ZEIT lesen, dass die EU für russisches Erdöl, Erdgas und Kohle täglich etwa 865 Millionen Euro an Russland zahlt, monatlich also etwa 27 Milliarden Euro, die von Putin auch benötigt werden, um den russischen Staat handlungsfähig zu halten. Diese Einnahmen machen etwa 40% bis 50% des russischen Staatshaushaltes aus. Der russische Staat führt unter Putins Führung weiterhin den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Vorhin bekommen wir über ein Netzwerk die Mitteilung von einem Bekannten aus der Ukraine, der gerade in Deutschland ist. Er fragt uns, ob wir wissen, wo man in Deutschland Leichensäcke mit einem Verschluss bekommen kann.

Wir wissen es nicht. Ich leite die Anfrage an einen Freund weiter, der Arzt ist. Der weiß es auch nicht. Er meint, vielleicht bei einem Bestattungsunternehmen.

Ein Gedanke zu “EU-Gelder an Putin – und eine Anfrage wegen Leichensäcken

  1. Wir sind binnen weniger Jahre in eine Zeit geraten, von der ich glaubte, dass wir, also meine Generation und alle nachfolgenden Generationen, nie wieder erleben müssen. Und das aus einem einfachen Grund. Ich glaubte, die Menschen haben dazugelernt, aus der Geschichte der Pandemien und aus der Geschichte der Kriege. Zumindest von Europa hatte ich das geglaubt, was die Kriege betrifft. Schlußendlich hat die Geschichte doch gezeigt, dass es bei Eroberungskriegen… als solches sehe ich den Putinkrieg… es immer nur Verlierer gibt, weil sie immer in eine Katastrophe münden. Für die, die sich verteidigen, für die, die ihn führen.

    Und auch, was die Bevölkerung betrifft wundert mich einiges. Warum lassen sich so viele Menschen durch Manipulationen von Großmäulern immer und immer wieder die Köpfe verkleistern, bis ihr natürlicher Instinkt für richtig und falsch blockiert und ihre Reaktion sich nur aufs nachplappern reduziert. Das fragte ich mich während der Pandemie des öfteren. 🤔

    Eine Isolation vom Ausland, wie sie grade in Russland geschieht, passiert immer wieder, im Kleinen wie im Großen und riecht immer nach Machtbesessenheit.
    Ein machtbessener Ehemann trennt seine Ehefrau von ihrer Familie und ihren Freunden, ein politischer Machthaber trennt sein Volk vom Rest der Welt um noch mehr Kontrolle über sie bzw. sein Volk zu haben.
    Noch nie ging solch eine Konstellation gut aus, weil für die Machthaber nur der Augenblick der Kontrolle zählt, ohne dabei die breite Zukunft ins Visier zu nehmen. Dabei zeigt ja schon die Geschichte, wie die Zukunft aussehen wird. Desaster und Ernüchterung. Zumindest kann die deutsche Nachkriegsgenetation ein Lied davon singen.

    Wieviele Generationen braucht es, bis die Menschheit begreift, dass ein friedliches Miteinander nur unsere Zukunft sichert.
    Wielange wird es noch brauchen, bis der Mensch begreift, das sein Ego ihm auch befehlen kann, an dem Ast zu sägen, auf dem er grade sitzt.

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