Putin lässt scheinbar Ukrainer*innen in Mariupol verhungern

Es gibt kein Trinkwasser mehr, es gibt kaum noch etwas zu Essen in Mariupol. Das stört aber Putin offensichtlich nicht.

Diese Hungersnot, dieser Mangel an Trinkwasser, der sich gerade Bahn bricht in Mariupol, erinnert an den von Stalin absichtlich herbeigeführten Holodomor, die staatlich verordnete Hungersnot in der Ukraine, die Millionen Ukrainer*innen das Leben kostete.

Putin macht es nun offensichtlich ähnlich. Dass keine humanitären Korridore zustande kommen, durch welche die Zivilbevölkerung flüchten kann, muss der russischen Armee und ihrer Führung, Putin, zur Last gelegt werden. Denn die russische Armee hat zu wenige Soldaten, um die ganzen Städte in der Ukraine einzunehmen. Also lässt man sie aushungern. Lässt Putin sie verhungern.

Vielleicht schaffen die Menschen aus Mariupol es, über die humanitären Korridore zu flüchten, sollte die russische Armee doch einmal tatsächlich das Feuer einstellen, was sie mehrfach nicht getan hat, obwohl sie es angekündigt hatte. Dann könnte es wie folgt laufen:

Diese sogenannten humanitären Korridore“ dienten von russischer Seite aus „nicht einem humanitären Zweck, sondern viel mehr einem militärischen“, sagte Franz-Stefan Gady, Militärexperte vom International Institute for Strategic Studies (IISS) aus London im ORF. Die Russen wüssten, dass sie nicht genug Männer in der Ukraine hätten, um Städte im Häuserkampf einzunehmen. „Daher wollen sie durch diese humanitären Korridore die Bevölkerung sozusagen vertreiben, damit der Verteidigungswille der Ukrainer, die diese Städte verteidigen werden, zusammenbricht.“

Quelle Zeit Online

Olexander: „Ja, Wasser gibt es keins mehr. Die Leute suchen verschiedene Wege. In einem Wohnblock haben Menschen Wasser aus dem Heizungssystem entnommen. Die Heizung funktioniert eh nicht mehr, also nehmen sie das Wasser, um sich mal die Hände zu waschen. Andere sind zu Brunnen gegangen, um dort an Wasser zu kommen, und wir haben einen Unicef-Truck mit Wasser gesehen. Aber es war nur dieser eine und davor hatte sich schon eine sehr, sehr lange Schlange gebildet.

Es gibt auch kein Brot mehr und fast alle Geschäfte und Supermärkte sind leer geräumt. Irgendwer hat eine Scheibe oder Tür eingeschlagen und wer gerade in der Nähe war, ging hinein und holte sich Essen, denn die Supermärkte sind ja alle geschlossen. Die Menschen wissen nicht, woher sie Essen bekommen sollen.

Quelle Zeit Online

Die deutsche Politik könnte die Sanktionen wesentlich verschärfen, tut es aber nicht. Stattdessen machen deutsche Unternehmer weiterhin Geschäfte mit Russland.

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