Sollte Putin in die Ukraine einmarschieren, läutet er damit mittelfristig den Niedergang Russlands ein.
Zum einen werden schmerzhafte Wirtschaftssanktionen der EU und der USA folgen, zum anderen wird die NATO an ihrer östlichen Grenze massiv aufrüsten, und – was für Putin vielleicht das Wichtigste ist: China, die Autokratie im Osten der russischen Autokratie, hat, so hörte man im Heute-Journal des ZDF gestern, sich zur territorialen Unverletzlichkeit der Ukraine bekannt. Weshalb ? Weil China massiv in die Ukraine investiert hat. Wenn Putin es sich aber nun auch noch mit China verscherzt, hat er im Westen wie im Osten ein massives Problem. Unklar, ob Putin in seinem ideologischen Denken dies realisiert, aber es dürfte die russische Wirtschaft sehr durchrütteln – und den wirtschaftlichen Niedergang Russlands einläuten und damit auch die Beliebtheitswerte Putins in den Keller sinken lassen mittelfristig. Wenn aber ein Autokrat wie Putin im Land nicht mehr anerkannt ist, gerät sein Leben in Gefahr. Denn als Autokrat kann man sich nicht einfach bequem zur Ruhe setzen, sondern man regiert entweder bis zum Ende des Lebens und stirbt lebenssatt quasi in den Stiefeln, oder ein anderer übernimmt das Ruder der Autokratie und beseitigt den alten Autokraten.
Wenn Putin in die Ukraine einmarschiert, leitet er damit mittelfristig den Niedergang Russlands ein – und sein eigenes politisches (und womöglich auch tatsächliches) Ende.
Ende schlecht, alles schlecht.



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