Braucht Nahrung Menschen?

Umgekehrt scheint die Lage recht klar zu sein: Menschen brauchen Nahrung.

Aber brauchte Nahrung umgekehrt auch Menschen?

Die Antwort lautet ja.

Schauen wir uns das am Beispiel der Nudel mal an. Eine Nudel kann eine Nudel sein, wann immer sie mag. Zur Nahrung wird sie aber erst dadurch, dass sie einen Zweck erfüllt, dass sie also zu Ernährung von jemandem da ist. Wenn es aber niemanden gibt, für dessen Ernährung sie existiert, kann man sie weiterhin als Nudel bezeichnen, nicht aber als Nahrung.

Das gilt natürlich von jeder Art von Essen.

Wobei, Sie ahnen es schon, dass auch Essen nur so bezeichnet werden kann, korrekterweise zumindest, wenn es jemanden gibt, der es isst. Zumindest potentiell. Ansonsten ist auch Essen beispielsweise nur eine Nudel oder ein Apfel.

Aber was, wenn Tiere einen Nudel essen, selbst, wenn es überhaupt keine Menschen gäbe?

Nun ja, Tiere verfügen nicht über unsere Begrifflichkeiten. Für Tiere kann eine Nudel alles mögliche sein, vielleicht die Abfolge von ein paar Lauten, aber die Begrifflichkeit „Essen“ oder „Nahrung“ wird die Nudel auch durch Tiere nicht erhalten.

Wie gut, dass wir drüber gesprochen haben. Ohne Menschen gibt es also weder Essen noch Nahrung.

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