Die Wannseekonferenz und der Bezug zum Heute

Am 20. Januar 1942 trafen sich in einer Villa am Wannsee in der Nähe von Berlin 15 hochrangige nationalsozialistische Funktionäre, um die Shoa, den Völkermord an Millionen von Juden, in netter Atmosphäre bei einem Frühstück zu planen.

Den Spielfilm zur Wannsee-Konferenz, bei dem einem wegen der bürokratischen Banalität des Bösen, die man dort sieht, das Grauen in die Glieder kriecht, kann man derzeit in der Mediathek des ZDF hier sehen.

Die Dokumentation dazu kann man derzeit ebenfalls im ZDF in der Mediathek sehen.

Der traurige Jahrestag dieser menschlichen Untat von epochaler Tragweite fällt in eine Zeit, in der Russland gerade massiv durch seinen immensen Truppenaufmarsch damit droht, die Ukraine militärisch zu invadieren, was ernst zu nehmen ist, weil Russland dies bereits im Jahr 2014 zweimal getan hatte.

Die Nationalsozialisten hatten in der Ukraine die meisten Juden ausgelöscht. Die Juden, die jetzt in der Ukraine leben, sind zu einem großen Teil nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wieder dort eingewandert.

Im Angesicht der drohenden Gefahr von Russland aus formulieren nun ukrainische Juden eine eindringliche Bitte an den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz, der samt seiner Regierung trotz dieser drohenden Gefahr für Leib und Leben auch der ukrainischen Juden bislang sonderbar unbeteiligt geblieben zu sein scheint. Eine ernstzunehmende präventive Abschreckung konnte das Kanzleramt in Richtung Russlands bislang nicht glaubhaft formulieren und beschränkt sich bisher darauf, der Ukraine ein Feldlazarett liefern zu wollen.

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