Sich nicht entscheiden können. Entscheidet man sich damit doch?

Leute, die sich nicht entscheiden können, entscheiden im Grunde trotzdem, indem sie die Entscheidung abgeben, z.b. an die Umstände oder andere Leute.

Die Entscheidung fällt dann allerdings nicht unbedingt in ihrem Sinne.

Viktor Frankl prägte einmal den Satz, der da heißt: Half known, but full hearted.

Gemeint ist, dass wir Menschen in aller Regel nicht alle Details und Fakten überblicken, trotzdem aber irgendwann eine Entscheidung treffen sollen und diese erst einmal mit ganzem Herzen leben und gehen sollen. Und falls die Entscheidung falsch war, dann kann man auch wieder in eine andere Richtung steuern.

Trotzdem macht es natürlich durchaus Sinn, gerade bei wichtigen Entscheidungen, vorher möglichst alle Fakten zu sammeln und mit vielen Menschen zu sprechen, um den eigenen Blickwinkel zu erweitern. Denn der Satz ist nicht so gemeint, dass man blindlings in irgendeine Sache hineinstolpern sollte.

Aus christlicher Sicht kann man zur all diesen Fragen dann noch Gott im Gebet bitten, einem in Gottes Sinn gute Gedanken zu geben oder Menschen zu schicken, die einem helfen können bei der Entscheidung. Der Anfang von allem ist nämlich der Gedanke. Im Anfang war das Wort.

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