Die Wasserschlange und ich

Wie war das doch gleich bei Moses? Konnte er seinen Stab nicht auf den Boden werfen, der sich dann in eine Schlange verwandelte, um den Pharao nachhaltig zu beeindrucken?

Es geht scheinbar auch umgekehrt. Gestern schwamm ich im Gardasee, natürlich ohne meine Brille, weshalb ich zwar die Dinge noch durchaus sehen kann, aber nicht mehr so scharf. Vor mir, vielleicht 8 Meter vom Ufer entfernt, ein Stock, der aus dem Wasser ragt. Ich bin etwa noch eine Armlänge davon entfernt und denke mir, ich werde ihn gleich mit dem Arm beiseite schieben, als er plötzlich schlängelnd abtaucht und in der Tiefe verschwindet.

Eine Wasserschlange. Dünn und etwa 50 cm lang und nicht auf Konflikte aus. Da war ich ganz froh drum. Wie beruhigend, dass es bei uns keine grünen Mambas in Seen gibt, sondern offensichtlich nur harmlose kleine Wasserschlangen, die sich schlängelnd aus dem Staub machen.

3 Gedanken zu “Die Wasserschlange und ich

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