Die Treffsicherheit des Wissenschaftlers

Vor einigen Jahren hörte ich den Vortrag eines ehemaligen Lehrers, der mittlerweile in Rente ist und nun Vorträge über die Evolutionstheorie hält. Dieser Mann vertrat die These, dass er nun schon so viele wissenschaftliche Fakten durchgewälzt habe, dass er ganz schnell bei dem Thema den richtigen Punkt treffe. Man müsse sich eben immer an den jeweiligen Fachmann wenden.

Er belegte seine These damit, dass er beispielsweise in Sachen Kleidungsstil, wo er selber kein Fachmann sei, nicht auf seinen eigenen, wenig elaborierten Geschmack zurückgreife, sondern seine Frau frage, die ihrerseits so sehr in dem Thema Mode drin sei, dass man sich auf ihr treffsicheres Urteil unbedingt verlassen könne.

Es war mitten im Sommer, der Mann trug ein Hemd, eine lange Hose und unten drunter schauten weiße Tennissocken in Sandalen heraus.


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Die Treffsicherheit des Wissenschaftlers“

  1. Fisch: „der Mann trug ein Hemd, eine lange Hose und unten drunter schauten weiße Tennissocken in Sandalen heraus“

    Und wo liegt das Problem?

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