Über das Wesen von Problemen

Probleme werden von Menschen meistens nur als solche betrachtet, wenn sie bevorstehende Probleme sind.

Sobald sie gelöst sind, existieren sie eigentlich nicht mehr.

Es steht zu vermuten, dass irgendwann die Pandemie im Rückblick auch in dieser Art und Weise wahrgenommen wird und man sich fragen: war da was?

Natürlich nicht diejenigen Leute, die Menschen oder ihre Arbeit durch die Pandemie verloren haben. Für diese Menschen ist das Problem natürlich weiterhin existent, nicht das ursprüngliche Problem, aber die daraus resultierenden Probleme. Jobverlust, Trauer, vielleicht psychische Probleme.

Aber für die anderen Menschen, die keine ernsthaften Folgen aus der Pandemie erfahren mussten, könnte es so laufen.

Die Eigenart des Menschen ist, Dinge zu vergessen. Das ist vermutlich auch nötig, um nicht von Problemen erdrückt zu werden. Vergessen können ist eine Gnade.

Aber das ist momentan noch Zukunftsmusik. Aktuell stecken wir noch mittendrin, in der Pandemie. Es ist nur schon mal ein Ausblick auf die Zukunft, die dann irgendwann unsere Gegenwart und ein wenig später unsere Vergangenheit sein wird.

2 Gedanken zu “Über das Wesen von Problemen

  1. Fisch: „Sobald sie [die Probleme] gelöst sind, existieren sie eigentlich nicht mehr.“

    In Nullkommanix kreiert der
    Verstand ein neues Problem.

    Wer etwas genauer hin sieht wird feststellen,
    daß es so etwas wie Probleme gar nicht gibt.

    Es ist der Verstand, der eine beliebige Situation
    durch seine Bewertung erst zum Problem macht.

    In Abwesenheit des denkenden Teils
    des Verstandes gibt es kein Problem.
    Dann sind die Dinge… wie sie sind.

    Der Problem-fixierte Verstand ist findig.
    Eine problemfreie Zone kennt der nicht.

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, es stimmt, die gefühlten Probleme hängen auch immer mit der aktuellen Umgebung zusammen. Auch im schönsten Urlaub können sich plötzlich Probleme ergeben, die eigentlich lächerlich sind, gefühlt dann aber auf einmal groß.

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