Probleme werden von Menschen meistens nur als solche betrachtet, wenn sie bevorstehende Probleme sind.
Sobald sie gelöst sind, existieren sie eigentlich nicht mehr.
Es steht zu vermuten, dass irgendwann die Pandemie im Rückblick auch in dieser Art und Weise wahrgenommen wird und man sich fragen: war da was?
Natürlich nicht diejenigen Leute, die Menschen oder ihre Arbeit durch die Pandemie verloren haben. Für diese Menschen ist das Problem natürlich weiterhin existent, nicht das ursprüngliche Problem, aber die daraus resultierenden Probleme. Jobverlust, Trauer, vielleicht psychische Probleme.
Aber für die anderen Menschen, die keine ernsthaften Folgen aus der Pandemie erfahren mussten, könnte es so laufen.
Die Eigenart des Menschen ist, Dinge zu vergessen. Das ist vermutlich auch nötig, um nicht von Problemen erdrückt zu werden. Vergessen können ist eine Gnade.
Aber das ist momentan noch Zukunftsmusik. Aktuell stecken wir noch mittendrin, in der Pandemie. Es ist nur schon mal ein Ausblick auf die Zukunft, die dann irgendwann unsere Gegenwart und ein wenig später unsere Vergangenheit sein wird.



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