„Ist das hier alles echt?“

Vor längerer Zeit fragte mich einmal ein Kind, drei oder vier Jahre alt, ob das hier alles echt sei. Die Eltern, die anderen Kinder, die Umgebung, die gesamte Welt.

Ich antwortete wie selbstverständlich ja, das ist alles echt.

Und seitdem frage ich mich manchmal, in seltenen Stunden, wie ich da eigentlich so sicher sein konnte bei dieser Antwort.


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Kommentare

6 Kommentare zu „„Ist das hier alles echt?““

  1. Fisch: „Und seitdem frage ich mich manchmal, in seltenen Stunden, wie ich da eigentlich so sicher sein konnte bei dieser Antwort.“

    O.k, du hast dich gefragt,
    WIE du sicher sein konntest,
    daß das hier alles echt sei, aber:

    Bist du dir denn sicher,
    DASS das hier alles echt ist?
    Wenn ja, woran machst du es fest?

  2. „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ soll Jesus gesagt haben.

    Er hielt das alles hier
    schon mal nicht für echt,
    für keinen Pfifferling wert.

  3. @nirmalo Oh Mann, es ist wirklich nicht nötig, dass du hier immer als den großen Erzieher gibst…

  4. … der nach eigenen Angaben im alleinigen Sitz der umfassenden Weisheit zu sein scheint…

  5. Fisch: „im alleinigen Sitz der umfassenden Weisheit“

    Ich glaube, es wurde bereits gesagt:

    • Die Weisheit ist in niemandes Besitz.

    Aber: JEDER kann sich der Weisheit gegenüber öffnen, denn
    Die wesentlichen Dinge sind eher kommunistisch: Sie stehen
    • ALLEN Menschen in
    • GLEICHEM Maße zur Verfügung.

    Beispiele sind die Liebe und eben… die Weisheit.
    Beide stellen keine Bedingungen, benötigen keine
    Voraussetzungen wie Geld, Bildung, Reputation…

    Ein paar Hinweise gibt es hier:
    https://philosophischereplik.home.blog/weisheit/

    ❄️

    Fisch: „im alleinigen Sitz der umfassenden Weisheit“

    Vielleicht gibt´s „umfassendes (Informations-)Wissen“,
    meinetwegen auch eine „umfassende Bildung“, aber:

    • Es gibt KEINE „umfassende Weisheit“.

    Das „umfassend“ steht für VIEL ―
    doch die Weisheit braucht NICHTS.

  6. Hier ein Hinweis von Karl Kern SJ, dem Rektor der Münchner St. Michael Kirche:

    „Weisheit ist in den Traditionen der Völker, Kulturen und Religionen ein hoch geschätztes Wort. Es … bedeutet „weisen“, „auf etwas hinweisen“. Weisheit, das wir mit „s“ schreiben kommt also von „weisen“, nicht von „wissen“.

    Weisheit ist eine Erkenntnis, die auf etwas hinweist – auf etwas Größeres, Umfassenderes, als sich unserem Erkenntnisvermögen erschließt.

    Weisheit meint nicht die Intelligenz eines Menschen, nicht seine Verstandesschärfe, nicht sein Wissen.

    Weisheit hat eher mit dem zu tun, was wir Wahrheit nennen – Wahrheit im Sinne … eines „wahren Gedankens“, eines „erhellenden Wortes“, einer intuitiven Erkenntnis über Wichtiges und Wesentliches.

    Das Mittel, um weise zu werden ist weniger die intellektuelle Begabung als vielmehr die Wahr-nehmung, das bewusste und vorbehaltlose Aufnehmen dessen, was wahr ist.“

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