Schule in Deutschland. Lüften als „probates Mittel“

Kürzlich wurde im Heute-Journal des ZDF die Kultusministerin eines deutschen Bundeslandes zur Lage an den Schulen angesichts der Pandemie befragt.

Sie gestand ein, dass es aus irgendwelchen Gründen noch keine Luftfiltersysteme an den Schulen gebe, die ja zudem auch teuer seien, aber Lüften sei ja ohnehin das „probate Mittel“.

Wenn dem so ist – und wer wollte da widersprechen – , muss man aber dennoch fragen, warum dann nicht mittlerweile zumindest ansatzweise jede Schule für ansatzweise jede Klasse im reichen Deutschland eine CO2-Ampel oder ein CO2-Messgerät besitzt, welches Alarm schlägt, sobald die CO2-Konzentration im Raum einen kritischen Wert übersteigt.

Das ist die Frage. Denn die Pandemie kam ja nicht von heute auf morgen. Sie ist schon seit März in Deutschland. Und nun haben wir Dezember.

Lüften zur rechten Zeit kann Infektionen nämlich verhindern.

Oder um die Frage anders zu stellen: werden die Schulen, die ja systemrelevant sind, noch vor dem Ende dieser Pandemie mit CO2-Messgeräten flächendeckend ausgestattet werden, oder ist dies erst für die nächste Pandemie geplant ?

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