Wir haben noch nicht einmal Weihnachten erreicht und die Infektionszahlen sind nach wie vor sehr hoch in Deutschland, da wird aber präventiv schon einmal über Silvester philosophiert.
Könne es denn nicht ein Böllerverbot zu Silvester geben? Wegen Corona?
Irgendein Zusammenhang zum Coronavirus wird hierzu konstruiert. Denn wenn sich zu Silvester viele Leute wieder gegenseitig irgendwelche Böller in die Augen und Ohren schießen würden, wären ja die Kliniken noch mehr überlastet, als nur durch die Coronafälle alleine. Diesem Argument wohnt natürlich eine nicht zu leugnende Logik inne.
Drum mal ein Vorschlag zur Güte, denn irgendwas müssen die Menschen ja noch dürfen: wie wäre es, wenn man zu Silvester einfach nicht mehr betrunken andere Menschen mit Raketen und Böllern beschiessen würde?
Alleine dadurch wäre schon viel gewonnen. Denn in der Theorie müssten ja Menschen, welche an der Kasse aufgrund ihres Alters Silvesterraketen kaufen dürfen, auch dazu in der Lage sein, sie zu bedienen.
Soweit die Theorie. Ja, die Praxis sieht manchmal anders aus.
Vielleicht wäre eine Art Silvester-Führerschein eine Lösung: wer mit mehr als 0,8 Promille im Blut Silvesterraketen und Silvesterböller bedient und abschießt, verliert seinen Silvester-Führerschein. Oder vielleicht sogar seinen echten.
Das könnte für einen spontanen Wandel in der Böllerei sorgen.
Denn im Straßenverkehr ist Alkohol gefährlich. Und natürlich genauso dort, wo man mit explosiven Materialien um sich schießt.



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