Mediale Repräsentanz: Evangelisch und katholisch

Ich bin ja gerne evangelisch. Allerdings finde ich es bemerkenswert, welche Reichweite ein Papst hat – online und offline. Der aktuelle Vorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, wird medial schon ganz gut wahrgenommen, aber Papst Franziskus natürlich nochmal ganz anders.

Wie schaut es mit den Internetpräsenzen aus ?

Nun, im deutschsprachigen Bereich muss man feststellen, dass die Seite der katholischen Kirche „katholisch.de“ wie ein sehr übersichtliches und informatives Nachrichtenmagazin aufgemacht ist, die beiden evangelischen Angebote da aber nicht ganz mitkommen. Vielleicht ist deren inhaltliche Ausrichtung eine andere, aber dennoch: die katholische Seite überzeugt durch Klarheit und ihren Informationsgehalt.

Die Seite evangelisch.de gibt sich zwar peppig bunt und frech, was nicht verkehrt ist, aber die Übersichtlichkeit ist nicht die beste – es wirkt alles ein bisschen durcheinander. Und die Seite „ekd.de“ soll wohl einfach kein Nachrichtenmagazin sein, aber wenn dann „evangelisch.de“ diesen Part übernehmen soll, könnte man an der Seite die Prägnanz und Übersichtlichkeit doch vielleicht noch ein bisschen verbessern. Dann hat man zwar noch immer keinen Papst, aber vermutlich mehr Leser auf einer übersichtlicheren Seite. Denn das Äußere ist das, was Leser erstmal einfängt – erst an zweiter Stelle kommt der Inhalt, den man nämlich erst dann wahrnimmt, wenn man bleibt.

Nur so ein Gedanke.


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Kommentare

2 Kommentare zu „Mediale Repräsentanz: Evangelisch und katholisch“

  1. Nur so ein Gedanke:
    Ein Gott, der offline ist wird jetzt online verfolgt.

  2. Hmmm

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