Kürzlich las ich in der aktuellen Printausgabe der ZEIT in der Rubrik Wissen den Artikel „In diesem Wald leben tausende unbekannte Viren“.
Ich gebe kurz ein paar Gedanken wieder.
Jedes Jahr wird etwa 1% der Waldfläche, die es auf der Erde gibt, abgeholzt.
Das ist ein Problem, weil dadurch die Tiere, die in den Urwäldern leben, näher an die Menschen heranrücken und in die Dörfer kommen. In den Urwäldern gibt es geschätzt zwischen 3000 und 1 Million unbekannter Viren. Das extrem aggressive Ebola-Virus kam aus dem Urwald und sprang von einem Tier auf den Menschen über, das Coronavirus wohl ebenso.
Wenn die Menschheit weiterhin weltweit die Urwälder rodet, dürften ihr noch weitere Pandemie bevorstehen.
Ein weiterer Punkt ist die Massentierhaltung. Wenn Tiere eng gequetscht aneinander stehen, ist auch dies ein Nährboden für Keime und Viren, die sich optimal verbreiten können. Solange die Menschheit die Massentierhaltung in der bisherigen Form weiter betreibt, könnte es ebenfalls immer mal wieder Viren geben, die von den Tieren auf die Menschen überspringen und den Menschen gefährlich werden können.
Wir wüssten also, was zu tun ist. Der Mensch kann gesund leben auf einem Planeten, dessen Ökosystem gesund ist. So einfach und so schwer ist das.



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