Corona und die Reichweitenangst

Den Deutschen plagen ja schon seit eh und je gewisse Ängste, mit denen er symbiotisch zusammen zu leben pflegt und die er auch gar nicht unbedingt missen möchte.

Früher war es der Bausparvertrag, dann der saure Regen, der kalte Krieg, Tschernobyl, das vermutete Computerdesaster im Jahre 2000, die Einführung des Euro und so weiter.

Von der Coronapandemie etwas verdrängt wurde die den Deutschen auch sehr auf dem Herzen liegende Reichweitenangst bei Elektroautos, die sie sich aufgrund des hohen Preises zwar noch nicht leisten können, aber trotzdem. Angst kann man ja schon mal haben.

Drum möchte ich diese etwas verdrängte Angst hier kurz einmal aufgreifen, damit sie nicht in dem ganzen Wirrwarr um Corona völlig untergeht. Was macht man also, wenn man sich ein Elektroauto irgendwann einmal gekauft haben sollte und dann die Reichweitenangst mitfährt und man merkt, dass der Akku nicht bis zum Ziel erreicht?

Nun, die Antwort ist gar nicht so kompliziert. Man fährt zu einer Ladesäule und tankt. Und an der Ladesäule, die optimalerweise an einer Tankstelle steht, geht nur noch auf die Toilette, macht ein paar Kniebeugen, kauft sich vielleicht einen Sprudel oder eine Leberkäsesemmel und dann ist der Akku auch schon wieder voll.

Und danach steigt man ein, zusammen mit der Corona-Angst und der Reichweitenangst und fährt zu dritt weiter. Ganz entspannt.

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