Gestern schon fand endlich einer mal klare Worte.
Es war der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn, der im Heute-Journal im ZDF deutlich machte, dass wir sicherlich noch monatelang mit Einschränkungen und den gebotenen Abstandsregeln durch das Coronavirus leben müssen.
Der Infektiologe Wenisch aus Österreich, Leiter eines Wiener Krankenhauses, bringt es auf den Punkt:
„Covid-19 ist erst vorbei, wenn es eine Impfung gibt. Es sollen ja sieben Milliarden Menschen so eine Impfung bekommen. Da sehe ich ein großes Sicherheitsthema, und alles, was gescheit geprüft wird, das dauert“, meinte Infektiologe Christoph Wenisch laut Nachrichtenportal krone.at in der Ö1-Reihe „Im Journal zu Gast“. Wenisch ist Leiter der Infektionsabteilung am Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital.
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Wenn man ausgehend von diesen Aussagen etwas weiter denkt, dann dürften Reisen in andere Länder über Monate, vielleicht Jahre hinweg noch ziemlich erschwert oder unter Umständen sogar unmöglich bleiben.
Und ob es einen Impfstoff geben wird, auch, wenn manche Ärzte diesbezüglich scheinbar optimistisch sind, ist natürlich auch eine Frage, die nur die Zukunft beantworten kann. Gegen das HIV Virus, das man seit den 80er Jahren kennt, gibt es ja beispielsweise immer noch keinen Impfstoff. Seit etwa vier Jahrzehnten.
Man wird also versuchen müssen, künftig die Zahl der Infektionen möglichst klein zu halten und zudem über Apps auf dem Smartphone dem Virus zuvorzukommen, bevor es sich weiter ausbreiten kann. Denn mit der Technik unserer Zeit hat das Virus natürlich nicht gerechnet.
Dazu müssten dann aber alle ihr Smartphone dabei haben und die entsprechende App, die ihnen mitteilt, ob sie potenziell für eine Infektion gefährdet sind, weil sie sich länger in der Nähe von einem infizierten Menschen aufgehalten haben.
Wenn man diese App weiter denkt, könnte sie ja sogar einen direkt oder indirekt verpflichtenden Charakter erhalten, weil es ja weiterhin erstmal keine anderen Möglichkeiten zur Bekämpfung der Pandemie geben dürfte, als zu versuchen, die Neuinfektionen gering zu halten. Zeigt die App beispielsweise grün, ist alles in Ordnung, zeigt sie die rote Karte, muss man zu Hause für beispielsweise zwei Wochen in Quarantäne bleiben. Tut man dies nicht und wird von einer Polizeistreife diesbezüglich überprüft, könnten hohe Strafen drohen. So könnte die Zukunft aussehen.



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