Der Tisch hinter uns und das Coronavirus

In einem Hotel in Südtirol ist nun der Tisch hinter uns leer.

Gestern zum Frühstück war die Familie noch da, beide Eltern und 2 Jugendliche Kinder.

Dann sind sie offensichtlich nach dem Frühstück abgereist. Gedeckt ist nämlich nach wie vor.

Weshalb sie abgereist sind, wissen wir natürlich nicht. Wir haben aber eine Ahnung.

Falls das, was wir vermuten, allerdings wirklich der Grund für die Abreise sein sollte, sei gesagt, dass man vermutlich nirgendwo sicher ist vor dem Virus.

Aber mal ehrlich, ich denke, man muss den Ball etwas flach halten. Ich hatte mit einem befreundeten Arzt aus München gesprochen, der seit gestern auch mit seiner Familie und seinen Kindern in Tirol zum Skifahren ist. An seiner Klinik richtet man sich einerseits auf das Coronavirus ein, andererseits meint er, dass in der frischen Luft beim Skifahren die Übertragungsgefahr natürlich ziemlich gering ist.

In Tirol gab es bis gestern etwa 2 Fälle von Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und nun isoliert sind. In München waren es etwa sechzehn.

Was man tun kann, ist, dass man sich von Menschen, die ganz offensichtlich erkältet sind und husten und niesen, mindestens 2 m entfernt hält, damit die durch die Luft wirbelnden Viren nicht so leicht über die Schleimhäute, z.b. die frei liegenden Schleimhäute der Augen, Zugang zum Körper bekommen. Und dass man versucht, möglichst wenige Dinge anzufassen. Denn das Coronavirus scheint sich auf Metall, auf Glas und auf Plastik bis zu 9 Tage in seiner aktiven Form halten zu können. Je weniger Treppengeländer man anfasst, desto besser. Und ansonsten sollte man sich öfters die Hände gut waschen oder desinfizieren.


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