Neu für Obdachlose in München: der Wärmebus

Für die Ärmsten der Armen, die Menschen, die kein Obdach über dem Kopf haben, also die Obdachlosen, gibt es in München schon seit längerem den sogenannten Kältebus.

Er fährt des Nachts durch die Stadt und versorgt Obdachlose mit dem Nötigsten, mit warmen Speisen und Getränken, Hygieneartikeln und gegebenenfalls auch einem Schlafsack, um nachts nicht zu erfrieren.

Seit heute gibt es in München auch einen sogenannten Wärmebus, der vom evangelischen Hilfswerk getragen wird. Dieser Bus sammelt nachts bedürftige Obdachlose auf und bietet ihnen an, sie in die Bayern-Kaserne zu fahren, wo sie ein warmes Bett für die Nacht haben. Zudem bekommen die Obdachlosen dort, wenn sie es möchten, eine Beratung, um sie langfristig oder mittelfristig in die Lage zu versetzen, die Straße zu verlassen und wieder ein Dach über dem Kopf zu haben.

Wer mit dem christlichen Glauben vielleicht nichts anfangen kann und gerne mal fragt, wozu man die Kirche denn überhaupt brauche, sollte in Gedanken auch derartige soziale Initiativen der Kirche berücksichtigen. Denn der Staat und die Stadt können sich offensichtlich nicht um alles kümmern. Ohne private Hilfsinitiativen wäre die Welt auch in Deutschland wohl ein ganzes Stück schlechter.

2 Gedanken zu “Neu für Obdachlose in München: der Wärmebus

  1. UNGERECHTE WELT

    Es sagt uns nicht erst der Armutsbericht,
    In unser aller Welt stimmt etwas nicht.
    Immer reicher werden die Millionäre,
    Daneben wachsen die Armutsheere.
    In düsteren Slums leben Millionen,
    Während and’re in Palästen wohnen.
    Hier im Lande geht die Spaltung weiter,
    Die vielen Tafeln stimmen nicht heiter.
    Wohlstand für alle muss heißen das Ziel,
    Frieden und Freiheit stehen auf dem Spiel.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus Thüringen

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  2. FÜR EINE BESSERE WELT

    Keiner ist des Anderen Knecht,
    Für alle gilt das Menschenrecht.
    Lasst Obdachlose nicht allein,
    Mieten müssen bezahlbar sein.

    Wir brauchen die Mindestrente
    Und der Hungerlöhne Ende.
    Gegen wildes Spekulieren
    Muss man Banken regulieren.

    Für die Pflege braucht es Gelder,
    Nicht für Managergehälter.
    Der Schutz von Umwelt und Klima
    Muss vorn stehn auf der Agenda.

    Gegen der Welt Not und Elend
    Muss man angehen konsequent.
    Mit des Kapitals Allmacht Schluss,
    Freiheit statt Kapitalismus.
    Jeder kann glauben, was er will,
    Das Wohl der Menschheit ist das Ziel.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus der Skatstadt

    Gefällt 1 Person

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