Die trickle-down-Theorie

Die sogenannte trickle-down-Theorie, eine Wirtschaftstheorie, hat zum Inhalt, dass es, wenn es sehr viele sehr reiche Leute gibt, auch den armen Leuten ein bisschen besser geht.

Und zwar deswegen, weil diese sehr reichen Leute ja auch Steuern zahlen und die Steuern sind dann für alle gut. Das Geld tröpfelt also gewissermaßen von oben nach unten.

Dieser Theorie entsprechend ist also die Lösung der sozialen Frage und die Antwort darauf, dass beispielsweise in Deutschland und weltweit die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht, diese, dass es einfach noch mehr Multimilliardäre geben sollte. Denn das sei dann ja offenbar auch für die einfachen Leute ganz gut, wenn die Reichen ihre Steuern zahlen, wenn sie teuer einkaufen gehen und so weiter. Allerdings, wer von den sogenannten einfachen Leuten arbeitet schon in einem Restaurant, in dem ein Steak dreihundert Euro kostet? Multimilliardäre gehen nicht allzu oft zur Dönerbude. Und wer von den Reichen würde nicht alles daran setzen, um möglichst die Steuern zu vermeiden?

Eine andere Theorie, fast noch etwas näher an der Realität, ist, dass es den sogenannten einfachen Leuten besser geht, wenn sie direkt mehr Geld in Form von Lohn oder meinetwegen auch Sozialleistungen erhalten würden. Wozu darauf warten, dass das Geld angeblich irgendwie von oben nach unten tropft, wenn man es auch direkt erhalten kann?


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Kommentare

2 Kommentare zu „Die trickle-down-Theorie“

  1. Ja, man denke nur an die Zeiten, in denen nur der König und seine Fürsten reich waren und das Glück nur so mit der Peitsche auf die armen Bauern tropfte. Wenigstens die Sprache schein da ehrlich: du armer Tropf.

  2. Ja, man mag dieser Theorie nicht allzu viel an Wahrheit abgewinnen

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