In München steht eine Skulptur. Sie ist riesengroß. Es ist der sogenannte „Walking man“.
Origineller Name, denn wer kommt schon auf die Idee, eine Figur, die aussieht wie ein gehender Mann, Walking man zu nennen. Völlig unkonventionell.
Die Skulptur steht im Stadtteil Schwabing vor der Munich Re, der Münchner Rückversicherung, die weltweit andere Versicherungen gegen eventuell auftretende Schäden rückversichert. Sie tut dies sukzessive immer weniger, zumindest in Bezug auf all die möglichen Schäden, die mit den Folgen des Klimawandels zu tun haben könnten. Warum? Weil diese Schäden einfach sehr teuer werden könnten in Zukunft. Teuer und teurer.
Und dieser schlaksige Mann, der vor dieser Munich Re steht, ist offenbar ein Kunstwerk. Ja, wir wissen, Kunst muss nicht schön sein, Kunst muss nicht gefallen, sie darf auch hässlich sein. Und neuerdings darf sie wohl auch schlaksig sein. Schlaksiger Mann, das wäre wohl die bessere Bezeichnung. Nicht „Walking man“.





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