Elektroauto versus Wasserstoffauto. Wem gehört die Zukunft?

Seit nun Volkswagen mit seinem ID3 massiv in die Elektromobilität investiert und seit in Deutschland ein Gesetzesentwurf kurz bevorsteht, nach welchem bis 2022 50.000 zusätzliche p elektrische Ladestellen errichtet werden sollen und zudem der Kauf von Elektrofahrzeugen durch weitere Prämien begünstigt werden soll, gibt es, wie könnte es anders sein, Befürworter und Kritiker des Elektroautos.

Hier eine kurze, aber recht plausible Erklärung dafür, weshalb auch langfristig das Elektroauto wohl das Rennen machen dürfte.

Das Wasserstoffauto hat einen äußerst geringen Wirkungsgrad. Steckt man 100% Energie hinein, erhält man etwa 30% Energie für das Auto. Zudem ist Wasserstoff auch weiterhin hochexplosiv.

Der Wirkungsgrad eines Elektroautos ist hingegen wesentlich besser, er liegt nämlich bei etwa 90%.

Nehmen wir für die folgenden Gedankenspiele einmal eine fiktive Menge an Autos an, die jeweils für Elektroautos und Wasserstoffautos gleich sein soll, die aber in Bezug auf die vergleichsgröße, also den Energielieferanten, unterschiedlich ist.

Für die gleiche Anzahl von Autos bräuchte man, wenn es Elektroautos wären, beispielsweise etwa 100 Atomkraftwerke, für Wasserstoffautos etwa 300.

Oder man bräuchte beispielsweise für die gleiche Anzahl von Autos 1000 Kohlekraftwerke, wenn es Elektrofahrzeuge wären, oder 3000 Kohlekraftwerke, wenn es Wasserstofffahrzeuge wären.

Angenommen, die benötigte Energie würde nun ausschließlich aus regenerativer Energieerzeugung gewonnen werden. Für Elektroautos bräuchte man so beispielsweise weltweit etwa eine Milliarde Windräder, für Wasserstoffautos circa 3 Milliarden Windräder.

Das ist ein nicht unwesentliches Argument für das Elektroauto.