Teilabzug der US-Truppen aus Deutschland?

Donald Trump geht in Kürze auf eine Europareise. In diesem Zusammenhang hat sich der Ton gegenüber Deutschland verschärft.

Der US-Präsident Donald Trump fordert schon seit langem, dass Deutschland seine Verteidigungsausgaben auf 2% des Bruttoinlandsprodukts erhöht. Aktuell liegen sie weit darunter, bei 1, 36%.

Nun brachte Donald Trump in die Diskussion, dass die US-Truppen, teilweise zumindest, nach Polen abgezogen werden könnten. Polen kommt seiner Zahlungsverpflichtung für die NATO mit 2% des Bruttoinlandsprodukts nach.

Die USA hätten die größte Volkswirtschaft Europas, Deutschlands, mehrfach gebeten, die Ausgaben für die Verteidigung auf 2 % zu erhöhen. Diese Bitte habe sich über mehrere Epochen unter verschiedenen Präsidenten hingezogen, passiert sei aber nichts.

Deutschland an sich ist mit seiner Bundeswehr, gelinde gesagt, zur Verteidigung nicht optimal gerüstet. Mit Gewehren von Heckler & Koch, die gerne mal woanders hin schießen, als geplant, mit Panzern, die nicht fahren, mit U Booten und Schiffen, die nicht schwimmen, dafür aber mit einem Segelschulschiff, das allerdings auch noch nicht fertig restauriert wurde.

Im Osten Russland, das spätestens seit der Aggression in der Ostukraine für alle erkennbar die Grenzen auf der Welt neu verschiebt, ist es nicht ganz weit hergeholt, mal über die Verteidigungsausgaben nachzudenken. Denn ein derart reiches Land wie Deutschland dürfte gewisse Begehrlichkeiten wecken. Und allein eine Gorch Fock wäre für die Verteidigung wahrscheinlich nicht ausreichend.


Entdecke mehr von god.fish

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

1 Arbeit Architektur Bayern Berlin Beziehung Beziehungen Bibel Bilder blau Blumen Christen Christentum Corona Coronavirus demokratie Details Deutschland Donald Trump EKD Essay Essen Ethik EU Europa Evangelisch Farben Flüchtlinge Fotografie Fotos frieden funny.casa Gedanken Gedichte gelb Gemeinde Geschichte Gesellschaft Gesundheit Glaube Gott grün Herbst Highlight Hoffnung Humor Impressionen italien Jesus Jesus.casa Katholisch kinder Kirche Klimaerwärmung krankheit Krieg Kultur Kunst Leben Lebenshilfe Liebe Medien menschen Menschenrechte Musik Musikgeschichte münchen München inside Nachgedacht Nato Natur neu Olaf Scholz Ostern Pandemie philosophie photography Politik Psychologie Putin Religion Russland Satire Sprache sunshine.casa Theologie Tod Toleranz Ukraine Universum Urlaub usa verantwortung video Weihnachten winter Wirtschaft yellow.casa Zivilcourage Zukunft


Kommentare

6 Kommentare zu „Teilabzug der US-Truppen aus Deutschland?“

  1. Und? Ist das Attentat geglückt?
    Die Bergpredigt für nicht ganz realistisch zu halten, finde ich für einen Christen sehr mutig.
    Ich bin der Meinung, dass ich mir nicht aus der Bibel die Dinge herauspicke, die ich gut finde und das, was ich so gar nicht mag, lass ich weg. Wo beginne ich zu sortieren, wo höre ich auf? Für mich ist die gesamte Bibel Gottes Wort, auch die Verse, dich ich mit meinem Spatzenhirn nicht fassen kann. Aber ich weiß natürlich, dass ich damit oft Kopfschütteln begegne. Macht aber nüscht.

  2. Oooch, von mir aus könnte der Herr Trump alle seine Leute plus Waffen einpacken und mitnehmen.
    Mit meinem Spatzenhirn halte ich es für unsinnig, Unmengen von Geld für Waffen auszugeben. Wie sagte Jesus? Wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen.
    Auch wenn es naiv klingt, ich vertraue mehr auf Gott als auf Panzer.
    Und Gott kostet nix.
    Kommt jetzt ein shitstorm?

  3. Na ja, das würde wohl nur funktionieren, wenn alle Menschen auf der Welt beispielsweise der christlichen Ethik folgen würden. Dann bräuchte man tatsächlich keine Waffen mehr. Bis dahin bleibt das wohl leider eine Utopie.

  4. Hhm, aber wie kann ich denn die lieben, auf die ich schieße 🤔

  5. Naja, selbst Dietrich Bonhoeffer, evangelischer Theologe, war an einem Attentat gegen Hitler beteiligt. Er sagte sinngemäß: wenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch den Ort fährt und Menschen umfährt, kann es doch nicht die Aufgabe des Pfarrers sein, zu den Angehörigen zu gehen und zu kondolieren. Sondern man muss dem Rad in die Speiche fallen, also den Wahnsinnigen (Hitler) aufhalten.
    Pazifismus der Bergpredigt hielt schon Luther für nicht ganz realistisch und entwickelte seine 2-Reiche-Lehre.

  6. Naja, hier auf der Welt, in der Gottes Reich noch nicht wirklich überall gelebt wird, ist es schon schwer, einen reinen Pazifismus a la Bergpredigt zu leben.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von god.fish

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen