Offenbar gehen persönliche Briefe zwischen dem US-Präsidenten und dem nordkoreanischen Diktator hin und her. Kim Jong Un habe einen ausgezeichneten Brief von Donald Trump erhalten, dessen interessanten Inhalt er ernsthaft prüfen wolle.
Auch Donald Trump erwähnte vor kurzem einen schönen Brief, den er von Kim Jong un erhalten habe.
Zwar sind die Verhandlungen beider Länder in Bezug darauf, dass Nordkorea sein Atomprogramm einstellen solle, festgefahren und es ist zudem auch äußerst ungewiss, ob es hier in Zukunft Fortschritte geben kann.
Es ist aber trotzdem sicher nicht verkehrt, einen persönlichen Kontakt aufrechtzuerhalten. In dieser Hinsicht unterscheidet sich Donald Trump von seinen Vorgängern, die dies nicht gemacht hatten. Und dies ist ein Punkt, den man eigentlich Donald Trump positiv anrechnen muss, dass er nämlich den persönlichen Kontakt sucht, auch, wenn alle sagen, das gehe nicht. Denn auf persönlicher Ebene können möglicherweise doch Dinge irgendwann einmal möglich werden, die sonst unmöglich erscheinen. Vielleicht kann daraus eine Öffnung und leichte Demokratisierung Nordkoreas über die nächsten Jahre oder Jahrzehnte erfolgen, die man sich heute noch gar nicht vorstellen kann. Und vielleicht steht am Ende des Prozesses sogar die Achtung der Menschenrechte. Klar, das ist aus heutiger Sicht überhaupt nicht vorstellbar. Einen Versuch ist es aber doch wert. Und dieser Versuch kostet ja nicht viel, sondern nur ein paar Zeilen, die auf Papier geschrieben sind. Am Anfang steht immer das Wort.
Denn wo Menschen miteinander reden, besteht immerhin Hoffnung und Entwicklungspotenzial. Wo Menschen dagegen nicht miteinander reden, fällt es leicht, den anderen zu dämonisieren.



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