Mach’s noch mal Sam, könnte man sagen. Von Orlando, Florida, sollte von zwei Piloten eine ansonsten leere Passagiermaschine, eine Boeing 737 MAX 8, nach Kalifornien überführt werden, musste jedoch knapp 20 Minuten später in Orlando wieder notlanden, wegen technischer Probleme.
Offenbar besteht zwar kein Zusammenhang zu den beiden Flugzeugabstürzen desselben Typs in den vergangenen Monaten mit vielen Todesopfern, aber so richtig optimal ist diese Meldung für den US-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing auch nicht.
Dieser versucht zumindest aktuell, durch Softwareupdates das Problemchen aus der Welt zu bekommen, dass manche Boeings dieses Typs kurz nach dem Start automatisch ihre Nase wieder nach unten drücken, weil sie glauben, es habe einen Strömungsabriss gegeben.
Wenn ich mich recht entsinne, war auch diskutiert worden, ob externe Sensoren falsch funktioniert hätten, die dann der Software die falschen Daten geliefert hätten.
Softwareupdates sollen also offenbar die Software- und Hardwareprobleme lösen.
Diesbezüglich könnte man ja bei der deutschen Autoindustrie einmal nachfragen, wie erfolgversprechend ein derartiges Vorgehen denn ist, hatte doch die deutsche Autoindustrie ähnliches nach der Dieselkrise mit ihren Dieselfahrzeugen versucht, Software-Updates nämlich. Beim Diesel allerdings nicht mit allzu viel Erfolg.



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