USA: 37 Migrantenkinder. Und keiner weiß, zu wem sie überhaupt gehören.

Nach der Null-Toleranz-Einwanderungspolitik von Donald Trump sind in den letzten Monaten in großem Stil Kinder von ihren Eltern getrennt worden und separat in irgendwelchen Heimen verschwunden bzw betreut worden.

Bis heute sollen nach einem Gerichtsurteil alle Kinder wieder mit ihren Familien zusammen geführt worden sein, was aber ganz offenbar keineswegs gelingt. Etwas über 1000 Kinder wurden den Familien wieder zugeführt, die Zahl liegt aber bei über 2000 Kindern, um die es insgesamt geht.

Ganz dramatisch ist eine andere Zahl. Bei 37 Kindern hat offenbar die US-Regierung keine Ahnung und keinen Schimmer, wer sie überhaupt sind und zu wem sie gehören. Was für Dramen dort im Hintergrund stecken, kann man eigentlich nur erahnen. Kinder, die womöglich nie wieder zu ihren Eltern finden werden, Eltern, die ihre Kinder nie wieder sehen werden. Wenn es dumm läuft. Und es läuft gerne dumm in der Realität.


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