Andreas Meißner. Jeremia war es, der den deportierten Juden in Babylon diesen – vielleicht zuerst eigenartig anmutenden – Vorschlag unterbreitete:
“Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s auch euch wohl.”
(Jeremia 29,7)
In der Fremde, unter wirklich nicht gesuchten Lebensumständen dann auch noch für die Sieger dazusein, sich für sie einsetzen und noch mehr, für sie zu beten – das scheint fast eine Überforderung zu sein. Aber Jeremia wusste ziemlich genau, was er da schrieb…>mehr.
foto: Rolf Handke / pixelio.de



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