Progromnacht: Gedenken in Form einer Haggada

126338_web_R_K_B_by_110stefan_pixelio.deStefan Ehrhard. Als “Startschuss” für die Schoa, “die gezielte, geplante Vernichtung des jüdischen Volkes“, hat Kardinal Christoph Schönborn die Novemberpogrome von 1938 bezeichnet. “Auch in Österreich hätten die Nazis gewütet, besonders schlimm in Wien, wo 24 der 25 Synagogen vernichtet wurden. Fehlende Proteste gegen die Gewaltakte – auch seitens der Kirchen – hätten Hitler freie Hand gegeben, “seine mörderischen Pläne anzugehen”.

Die Christen hätten aus diesem Versagen gelernt, versicherte Kardinal Schönborn: “Dankbar bekennen wir jetzt, dass wir im Judentum unsere Wurzeln haben, nicht nur historisch, als Jesus, der Jude, der Messias, lebte. Sondern wir leben aus dieser Wurzel, bis heute.”…>mehr.

foto: 110stefan  / pixelio.de


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Progromnacht: Gedenken in Form einer Haggada“

  1. Hat dies auf "Sie arbeiten doch nur sonntags…" rebloggt und kommentierte:
    Ich unterbreche meinen Roman durch diesen aktuellen Beitrag. Angesichts der Schoah kann man fragen: Wie kann man da überhaupt noch beten? Hier ist der Versuch, das Grauen des damaligen Geschehens mit der Pessach-Haggada zu verbinden. Bzw. etwas zu schaffen, das man als heutige Entsprechung dieser Haggada beten kann. Keine Verchristlichung jüdischer Gebete (die man sehr kritisch sehen kann). Sondern tatsächlich jüdische Texte.

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