Josef Bordat. Zeit-Kommentatoren sagen es Ihnen.
In der Zeit erschien ein Artikel mit der Überschrift Vatikan vermutet Zehntausende getötete Christen pro Jahr. In dem Text ging es um eine Initiative des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, die dazu diente, auf die aktuelle Christenverfolgung aufmerksam zu machen. Erzbischof Silvano Maria Tomasi, der Ständige Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen hat dabei auf „glaubwürdige Untersuchungen“ hingewiesen, die zeigen, dass derzeit eine massive Verfolgung von Christen stattfindet, besonders im Nahen Osten, in Afrika und in Asien. Neu ist das nach Art und Ausmaß nicht. Qualitativ und quantitativ ähnliche Angaben machen Open Doors, Kirche in Not, Amnesty International, die Hilfsaktion Märtyrerkirche, der Sprecher der Christen in der FDP-Bundestagsfraktion Patrick Meinhardt, die Zeitschrift Newsweek, die Journalistin Gabriele Kuby, die Deutsche Bischofskonferenz, der OSZE-Vertreter Massimo Introvigne, die Zeitschrift Focus, der Bamberger ErzbischofLudwig Schick und viele andere mehr.
Doch was soll’s. So richtig „glaubwürdig untersucht“ und dann „gewusst und nicht geglaubt“ wird ohnehin nur im Kommentarbereich der Online-Medien, den ich…>mehr.
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foto: Martin Schemm / pixelio.de



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