Josef Bordat. Der Münsteraner Bischof Felix Genn hat sich im Domradio zum theologischen Erbe Papst Benedikts XVI. geäußert. Zentral sei, dass sein akademischer Lehrer Joseph Ratzinger mit seinem Leben und Werk verdeutlicht habe, dass “Glaube ohne Vernunft nicht sein kann”. Nicht, dass diese Erkenntnis neu wäre (vgl. Thomas von Aquin), doch ist es wichtig, sie immer wieder neu zu vermitteln.
Genau das hat der Papst getan – in klarer, verständlicher Sprache. Er hat die Dinge gut gesagt, gewissermaßen bene dixit.
Er war ein liebenswerter Intellektueller, den die Reflexion zur Demut bewegte, der die Devotionen schlicht und einfach gelebt hat, ein frommer Gelehrter, ein Weiser, ein Wegweiser, einer, der mitging. Jetzt, zum Schluss, zeigt der Papst uns ein letztes Mal die richtige Richtung, bedeutet uns das Wesentliche: Gebet, Meditation, Schweigen. Und geht voran.
(Josef Bordat)
Weitere Artikel:
Der Rest ist Schweigen
Si tacuisses, philosophus mansisses. – „Hättest Du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben.“ Das auf Boëthius zurückgehende Diktum bedeutet uns den Wert des Unausgesprochenen, des Nichtgesagten, des ganz bewussten Stillehaltens. In einer Kultur des Getöses, in der die permanente Statusmeldung den Ton angibt, ist Lautlosigkeit schwer vermittelbar. Doch je nichtssagender die Äußerung, desto bedeutsamer die Erinnerung an die Erhabenheit des Nichtsagens, des Schweigens, der Stille.
Schweigen ist eine Form des…>mehr.
Hass auf die Moderne, Gegner des Rationalismus
Alan Posener charakterisiert Papst Benedikt XVI.
Heute Mittag bin ich von einem Freund auf diesen Artikel von Alan Posener in Die Welthingewiesen worden. Der Kommentar des Freundes: *Kopfschüttel*!
Dem ist im Grunde nichts hinzuzufügen. Oder vielleicht doch? Vielleicht zur Frage, wie man zu solch – sagen wir mal – originellen Auffassungen kommen kann.
Als ein erster Hinweis sei auf die eigentümliche Methode des Autors hingewiesen, die…>mehr.
Quelle > hier.
foto: theolounge.de



Kommentar verfassen