Attacken führender Medien gegen den Glauben

Stefan Ehrhardt. In den letzten Dezembertagen war es wieder einmal so weit: Zwei deutsche Medien, die noch dazu den Anspruch auf intellektuelle Führerschaft stellen, fahren Geschütze auf – gegen den Glauben an das Übernatürliche, gegen den Glauben an Gott.Die falsche Rückkehr zu Religion“ heißt es auf ZEIT ONLINE, wobei ich das genüssliche Zerpflücken des Artikels dem Bloggerkollegen Alipius überlasse, der dem Artikel auch noch den „Tonni-Preis“ verleiht – das heißt so viel wie ab in die Tonne.

Der Spiegel beginnt in seiner Printausgabe 52/2012 unter der Überschrift „Die Erfinder Gottes“ mit Experimenten des im deutschen Sprachraum weniger bekannten Psychologen Jesse Bering ¹ . Kinder spielen zunächst ohne Aufsicht ein…>mehr.

foto: Halina Zaremba  / pixelio.de


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Kommentare

2 Kommentare zu „Attacken führender Medien gegen den Glauben“

  1. Es ist doch lobenswert, dass der Spiegel an Weihnachten überhaupt das Thema aufgreift. Er spiegelt nicht nur, was alle Welt denkt, sondern oft auch die, die das Wort Gottes im Munde führen, sich darauf berufen, wenn sie über einen historischen Heilsprediger reden. (Auch wenn der dann kath. hochgehalten wird.)

    Es mag ja sein, dass mit den Versuchen von Jesse Bering deutlich wurde, wie absurd die Glaubensvorstellungen sind. Doch ist auch das ist nicht auch nur ein Spiegel?: Von einem Glaubensverständnis, das meist selbst weder die im Beitrag belegte Sinnhaftigkeit von Religion bedenkt, noch gar die Notwendigkeit für Kulturwesen, sich auf zeitgemäße Weise als „Ge-schöpfe“ in ewiger Verant-WORT-ung zu verstehen.

    Den im Beitrag zitierten und mir persönlich bekannten Religionswissenschaftler Blume, der im guten Glauben diesen in der Kinderzahl von Anhängern gestriger Glaubensgemeinschaften begründen will, habe ich bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass chr. Glaube mehr ist. Weil er auf das Wort gründet: eine Vernunft, die sich aus Schöpfung ergibt, wie sie der Papst (leider nur als Rechts- nicht Religionsgrund, gleichwohl er sich ständig darauf als Wesen des chr. Glaubens bezieht) vor dem Bundestag in ökologischer Welterkärung zu bedenken gab.

    Aber wo trotz besseren Wissen, dass es den Verfassern des NT nicht um einen jungen Heilsprediger, sondern die in ihm kulturvernünftig ausgedrückte Vernunft allen kosmischen Werdens/das lebendige Wort ging, das uns heute auf wissenschaftliche Weise sagt, was schöpferische Vernant-wort-ung wäre (in Glaubenssprache Gottes will) scheint es notwendig, sich auf die Kinderzahl von Amischen zu berufen oder einen mysteriösen Aufpasser/ein Gottesbild, das dem menschlichen Gehirnkasten entspringt.

  2. Doch letztlich scheinen des genau dieses Bilder bzw. die meist vor-gesetzten Gottesvorstellungen bzw. buchstäblicher Glaube zu sein, der verhindert, das sich aufgeklärte Menschen als Geschöpfe und das natürlich-kausale/kreative Geschehen als Genesis bzw. alles wissenschaftlich erklärte Werden und was danach als Zukunftsvernünftig erkannt wird, als Wort verstehen, das für die Propheten des Anfangs von dem Ausging, der sonst unsagbar war und unvorstellbar sein wird.

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