Josef Bordat. Die französische Regierung will gegen „religiöse Extremisten“ vorgehen. Das berichtete – wie ich durch Alipius erfuhr – die katholische Nachrichtenagentur Catholic News Agency. Betroffen sind demnach alle religiösen Gruppen, die von der Regierung als „potentiell gewalttätig“ eingestuft werden – darunter Muslime und traditionelle Katholiken.
Innenminister Manuel Valls erklärte, dass man den Laizismus schützen und religiöse Gruppierungen bekämpfen wolle, sofern sie die Republik gefährden. Die Religionsfreiheit sei dadurch nicht betroffen. Allerdings werde der Staat gegen „religiöse Pathologien“ intervenieren. Unter den genannten Gruppen, die möglicherweise „pathologisch“ sind, befinden sich neben muslimischen (also: islamistischen) und jüdischen (also: orthodoxen) auch christliche (v. a. katholische) Vereinigungen wie Civitas, eine der Piusbruderschaft nahestehende Laienbewegung. Civitas organisiert regelmäßig Proteste gegen Blasphemie, Abtreibung und die Homo-Ehe.
Ja, so wird das in der Regel gemacht:…>mehr.
foto: Waqqas Akhtar, Waqqas,flickr.com



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